Klar, die technischen Grundlagen stehen beim Erlernen der Pétanque vorne an.
Doch so richtig interessant wird es erst wenn Taktik und Strategie zum Tragen kommen. Sie lassen sich vom technischen Können, purer Mathematik, dem eigenen Erfahrungsgrad, der Beobachtung und Einschätzung des Gegners, des Bodens, dem Wetter, der Spielpartner sowie einer offensiven oder defensiven Herangehensweise bzw. Ausrichtung des Teams (und so weiter und so fort) ableiten.
Es gibt viele Faktoren durch die das Spiel ja auch erst so richtig interessant wird und seine Tiefe und Komplexität gewinnt. Jedes Team muss selbst entscheiden welche Variablen es am stärksten gewichtet.

 

Bildquelle: wilde-dreizehn.de

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Sechs Metallbälle und eine kleine Holzkugel als Ziel – mehr braucht man nicht für eine Runde Boule. Ex-Weltmeister Ulrich Koch erklärt die wichtigsten Handgriffe des geselligen französischen Dorfplatzsports.

  • Hand: Die Kugel umfassen, bis sie sicher in der Hand liegt. Der Griff muss fest sein, sie dürfen aber auch nicht verkrampfen, damit die Kugel nicht zu früh losfliegt.
  • Finger: Sie liegen eng aneinander, umfassen die Kugel etwa zur Hälfte. Beim Wurf gleitet sie vorbei an den Fingern, die in die gewünschte Flugrichtung zeigen. Bremst man dabei die Kugel mit den Fingern kurz ab, bekommt sie einen Rückdrall mit.
  • Daumen: Der Daumen liegt seitlich an, bildet mit dem Unterarm eine gerade, waagerechte Linie und stabilisert so die Kugel.
  • Handgelenk: Kippt die Hand ein wenig zur Seite, rollt die Kugel nach dem Aufschlagen in die entsprechende Richtung weiter.
  • Unterarm: Beim Wurf wird der Arm nach unten gestreckt, seitlich am Körper vorbei nach hinten gehoben. Hat man genug Höhe für den Wurf, den Arm gestreckt nach vorn pendeln lassen und die Kugel loslassen.
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Wie halte ich die Kugel und wie lasse ich sie los?

Bevor man überhaupt anfängt, Boule zu spielen, sollte man sich unbedingt angewöhnen, die Kugeln richtig in die Hand zu nehmen:
Man sollte sie grundsätzlich nicht mit dem Daumen und dem kleinem Finger umgreifen, sondern zwischen Handballen und den drei Mittelfingern fassen. Der Handrücken zeigt immer nach oben. Nur so rollen die Kugeln automatisch über die drei Mittelfinger ab. Sie erhalten so einen schönen Rückdrall (backspin) der den Lauf der Kugel stabilisiert und in der Länge besser kalkulierbar macht.
 

Legen (franz. pointer)

das meint beim Boule: möglichst präzise platzieren. Man kann sich für drei verschiedene Wurftechniken entscheiden:
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